IlseAigner

Ilse Aigner
Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

"zu Hause ist es doch am schönsten" - so empfinden es viele Menschen. Manchmal muss man jedoch aus gesundheitlichen Gründen den Schritt gehen und den eigenen vier Wänden den Rücken kehren....

 

 

Als Heimbewohnerin oder Heimbewohner ist es dann das zentrale Anliegen, die gewohnte Eigenständigkeit und Privatsphäre zu erhalten. Freundlichkeit, respektvoller Umgang, Selbstbestimmung und Teilhabe sind nur einige der Aspekte, die die Lebensqualität von Heimbewohnern ausmachen.Damit Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen können, welche Heime ihren Vorstellungen am nächsten kommen, fördert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Aufbau der bundesweiten Datenbank http://www.heimverzeichnis.de. Auf dieser Internetseite finden Sie außerdem weitere wichtige Informationen zur wissenschaftlichen Betreuung des Projektes, zur Unterstützung durch Verbraucherverbände und Trägerorganisationen der Heime.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mit Ihrem Heim oder als Ehrenamtlicher dieses Projekt durch Ihre aktive Teilhabe unterstützen würden.

 

Ilse Aigner

Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz

 

gruener haken 2018

 

Der DRK- Stiftung wurde der „Grüne Haken“ verliehen, dieser bescheinigt eine hohe Lebensqualität für die in der Einrichtung lebenden Bewohner.

Das Kürzel BIVA steht für die „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.“

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert dieses Projekt.

 

Herausgeber des Heimverzeichnisses ist die BIVA, die einzige bundesweite Interessenvertretung von Heimbewohnern.

Die BIVA wurde im Oktober 1974 von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern als Selbsthilfeorganisation zum Schutz ihrer Rechte gegründet. Ihr Hauptziel ist es, die Lebensqualität in allen Heimarten und Wohnformen sicherzustellen. Dazu zählen Privatheit, Achtung der Würde der älteren Menschen, Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung, Wahrung der körperlichen Integrität, Freiheit der Wahl der Leistungsangebote und Rechtssicherheit

 

Für die Begutachtung hat die BIVA Ehrenamtliche gewonnen, die in Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.

Eine Begutachtung dauert im Durchschnitt etwa sechs Stunden und besteht aus einem Gespräch mit einer Leitungskraft sowie der Pflegedienstleitung, einem Gespräch mit dem Bewohnerbeirat und einer Begehung des Heimes.

 

Woran erkennt man ein gutes Pflegeheim?

Woran man ein Heim, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch tatsächlich zu Hause fühlen können, ein gutes Pflegeheim also, erkennt, wissen die Senior-Experten der BIVA genau. Die meisten von ihnen bringen fundierte berufliche oder ehrenamtliche Erfahrungen mit. „Man braucht sich in einem Heim einfach nur eine Weile aufzuhalten und bekommt sehr schnell einen Eindruck, ob die Mitarbeiter gestresst wirken, wie sie sich verhalten, ob sie beispielsweise einfach an Bewohnern vorbeilaufen oder ob sie diese auch wahrnehmen“. Doch außer dem persönlichen Eindruck zählen auch harte Fakten. Eine Begutachtung umfasst 121 Bewertungskriterien, die in Anlehnung an die Standards der Weltgesundheitsorganisation und die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen Auskunft darüber geben, wie es um Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde in einer Einrichtung bestellt ist. Der Kriterienkatalog wurde in Abstimmung mit den großen Trägerverbänden vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS) in Frankfurt erarbeitet, das das gesamte Projekt wissenschaftlich begleitet. Die Gutachter bereiten sich auf ihr anspruchsvolles Ehrenamt in einer Schulung sowie anschließendem Selbststudium vor und werden zusätzlich von ISIS betreut.

Zum Seitenanfang